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So früh im Jahr hatte ich bisher nur blühenden Winterjasmin. Doch dieser “Winter” ist anders. Einerseits auch schön, doch andererseits ein bischen nachdenklich …
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Foto-Ag in Bad Mergentheim

Am 07. Juli trafen sich 8 Mitglieder der Foto-Ag und Familienmitglieder in Bad Mergentheim beim Wildpark zum gemeinsamen Fotografieren. Der Wildpark eignet sich besonders gut zum Fotografieren, da die Gehege sehr naturnah gestaltet sind, und bewusst Zäune etc. vermieden werden. Hier nun einige Beispiele:

 

Heute war ich bei der Naturschule Stromberg (Nähe Mühlacker) ein paar Stunden zu Fuß unterwegs. Im Wald fand ich einige modrige Wasserlöcher, tiefe Fahrspuren und ich war sehr aufmerksam. Von der Naturschule Stromberg wußte ich, dass in diesem Wald an vielen Stellen Gelbbauchunken leben. Heute hatte ich Glück und konnte ein paar schöne Aufnahmen machen. Die Belichtung war äußerst schwierig denn im Schatten war es so dunkel, dass ich bei ISO 1600 und 1/100s nur bei Blende 5,6 – 6,3 fotografieren konnte, teils noch dunkler doch bei noch höherer ISO leidet die Bildqualität zu sehr bei der Olympus OM-D E5.
Also hoffen, dass “irgendwo” vielleicht doch eine Unke vom Sonnenstrahl wenigstens kurz getroffen wird. Stundenlanges Warten führte dann glücklicherweise zum Erfolg !

 

Thema vom Treffen: Recht für Fotografen

Besprochen wurde das Urheberrecht und die Panoramafreiheit.

Literaturtipp: Recht für Fotografen von Wolfgang Rau, erschienen bei Galileo Press

Video-Filme zu verschiedenen fotografischen Themen: www.foto-podcast.de

Termine:

08.03. 2013 um 19:30

Thema: Bilderverwaltung und Meta-Daten

Referent: Marius Käpernick

05.04.2013 um 19:30

Thema: Bildgestaltung

Referent: Markus Hansen

 

 

 

Die kranke Eiche vor dem Schloß wurde gefällt. Jetzt wo der Stamm liegt und die Schnittflächen sichtbar sind offenbart sich der wahre Zustand: krank ist der Stamm innen nicht so sehr wie von außen vermutet.
Schaut euch mal den Stamm ein bischen weiter unten an der Mauer entlang der Straße nach Hemmingen an.
Der ist wirklich hohl.
Aber auch hier ein Stück Dilemma. Wenigstens den unteren Teil hätte man stehen lassen sollen. Solch eine riesige perfekte Höhle zum Überwintern für Fledermäuse (und ander Tiere).

Das Objektiv vorne auf dem Baumstumpf ist ca 15cm lang; der noch gute Holzrand zwischen ca. 5cm und 20cm.

 

Während meiner Reha in Rendsburg im vergangenen November / Dezember habe ich die Gelegenheit genutzt, meine ersten Winterfotos in Schleswig-Holstein zu schießen.

Mit dabei war meine kleine Olympus OM-D E5 mit verschiedenen Wechselobjektiven von 18 – 600mm KB.

Dabei kam mir der Umstand sehr zugute, dass wir fast direkt am NOK zwischen NOK und dem Flüsschen Eider am Rande von Rendsburg untergebracht waren. So konnte ich das Städtchen gut zu Fuß erreichen entweder entlang der Eider oder dem NordOstseekanal.

Am NOK waren nicht nur Kanal und Schiffe interessant sondern generell auch die Beleuchtung nachts. Trotz teils eisiger Temperaturen von ca. minus 15°C war ich regelmäßig solange unterwegs bis Akkus leer oder Finger so steif, dass ich die Kamera nicht mehr bedienen konnte.

Resultat:  unbedingt wieder hin zu jeder Jahreszeit und Tages- bzw Nachtzeit !!!

Unsere Weihnachtsfeier war glcichzeitig auch die Gelegenheit für einen ersten Rückblick. Verbesserungsvorschläge und Vorschläge für neue Unternehmungen wurden gemacht. Außerdem gibt es ein paar neue Termine:

Das erste Treffen im neuen Jahr findet am

11. Januar 2013 um 19:30 Uhr statt.

Thema: Nachtaufnahmen

Bildbesprechung: Bilder an der Grenze: Ist mein Bild gut oder schlecht? Woran erkennt man gute Bilder?

Das zweite Treffen findet am 08. Februar 2013 statt.

Thema: noch offen

Bildbesprechung: passend zum Thema vom 11. Januar: Nachtaufnahmen

Hier einige Bilder von unserer Weihnachtsfeier:

Termine:

Unser nächstes Treffen findet am 28.09.2012 statt.

Thema: Bildgestaltung mittels Schärfentiefe; Besprechung “Foto-Kalender der NABU Foto-Ag”

Referenten: Kerstin und Romeo Cotrus

Weitere Treffen finden zu folgenden Terminen statt:

19.10., 16.11., 14.12. jeweils um 19:30 Uhr

Für die nächsten Treffen wurde folgende Themen-Vorschläge gemacht:

♦ Bildgestaltung

♦ Licht & Belichtung

♦ Makro-Fotografie

♦ Panorama

♦ Nachtaufnahmen

♦ Tarnen, Ansitzen, Pirschen

♦ Schlechtwetter-Fotografie

♦ Filter

♦ Drucken von Fotos, Kalibrieren von Drucker und Monitor

Für die nächsten Treffen werden noch Referenten gesucht! Bitte melden bei kerstin@cotrus.de

  Kalender-Gestaltung:

Themen-Vorschläge erbeten bis 16.September 2012

 

1.Arten von Blitzgeräten

interner Blitz:

  • Vorteile: immer dabei, klein, stört nicht beim Transport
  • Nachteile: Reflektor nicht bewegbar, schwache Leistung

Systemblitzgerät:

  • Vorteile: gute Leistung, Reflektor schwenkbar, gute Blitzergebnisse, viele Einstellungen und Möglichkeiten
  • Nachteile: muss extra mitgenommen werden

Studioblitzgerät:

  • Vorteile: hohe Leistung, viele verschiedene Aufsätze verfügbar
  • Nachteile: nur für stationären Einsatz

Makroblitz:

  • zur Ausleuchtung von Makromotiven.

 

2.Warum blitzt man?

  • Aufhellung: Es ist zu wenig Licht da und die Belichtungszeiten würden für eine Freihandaufnahme zu lang werden. Personen würden wegen Bewegung verwischen.
  • Kontrastumfang erhöhen:Gegenlichtaufnahme: Es herscht Gegenlicht, nur Vordergrund oder Hintergrund wären richtig belichtet. Belichtung auf Hintergrund, Blitz hellt Vordergrund auf.
  • schnelle Bewegungen einfrieren:  Blitz sorgt für Verschlusszeit. Abbrennzeit wenige Tausendstel Sekunden lang. Mit Kamera nicht zu bewerkstelligen. Beispiel: Tropfenfotografie, High-Speed-Fotografie
  • Farben verstärken: Schatten oder bewölkter Himmel, Farben sähen flau aus. Man blitzt, damit die Farben brilliant wirken.
  • gezielte Lichtführung: Es ist genug Licht da, aber das vorhandene Licht ist langweilig. Durch den Blitz wird Licht zugeführt, die Lichtstimmung sorgt für Spannung.

 

3.Richtiges Blitzen: Einsatz von Reflektoren und Diffusoren

Blitzen über Decke/Wand

  • Reflektor wird nach oben geschwenkt, Decke reflektiert Licht. Zoomreflektor auf 35-50mm zur Verhinderung von Streulicht. Einsatz von Reflektorkarte, um Schatten zu vermeiden. Zur Vermeidung von Schatten Schwenk auch auf ungefähr 60-45°. Nachteil ist, dass relativ viel Licht verloren geht, eventuell Belichtungkorrektur um +1

Verwendung von Diffusoren: Faltdiffusor, Joghurtbecher, Aufsteckdiffusor

  • Man verwendet Aufsteckdiffusoren, wenn keine Decke vorhanden ist. Licht sieht besser aus, als über Decke. Mischung aus diffusem und direktem Licht. Man kann entweder durch einen Faltdiffusor blitzen oder man verwendet „Joghurtbecher“. (Gary Fong Lightsphere, günstige Alternative von Delamax). Beste Möglichkeit zum Blitzen, bestes Licht. Aufsteckdiffusor erhält man ähnliche Ergebnisse, aber kleiner und handlicher

4.Entfesselt Blitzen (Blitz losgelöst von der Kamera)

Master und Slave

  • Ein Master-Blitz steuert einen Slave Blitz. Übertragung von TTL. Fast jeder Systemblitz ist Slave-fähig. Manche auch Master-fähig. Einstellung über Kameramenu.

Servoblitz

  • Auslösung durch einen optischen Impuls. Sensor am Blitz, registriert Blitz von Kamera und löst aus. Kein TTL. Kamerablitz auf niedrigste Leistung, zur Nutzung von Kamerablitz auch mehr.

Synchronkabel

  • Blitzsignal wird über Kabel an Blitz übertragen. TTL. Eingeschränkte Positionierung des Blitzes.

Funkauslöser

  • Mit oder ohne TTL. Ohne TTL günstiger. Freie Positionierung des Blitzes, sehr bequem.

 

5.Licht

Art des Lichts

  • direkt: Licht fällt von der Lichtquelle direkt auf das Motiv
  • diffus: Licht fällt durch einen Diffusor oder wird von einem Reflektor reflektiert

Richtung des Lichts

  • Frontallicht: gleichmäßige Ausleuchtung des Motivs
  • Seitenlicht: Betonung von Strukturen und Oberflächen
  • Gegenlicht: Betonung des Form

Entfernung der Lichtquelle

  • nah am Motiv: punktartige Ausleuchtung, kurzer Schatten
  • weg vom Motiv: gleichmäßige Ausleuchtung, langer Schatten

 

6.spezielle Blitztechnik

Blitzen auf den 2. Verschlussvorhang

  • Blitz löst normalerweise kurz nach dem Öffnen des Verschlussvorhangs aus. Hier Auslösung kurz vor Schließung des Verschlussvorhangs. Bessere Darstellung von Leuchtspuren.

Langzeitsynchronisation

  • Das Blitzlicht wird mit langen Verschlusszeiten kombiniert.
  • z.B. für Sonnenuntergang, Hintergrund wird mit aufgenommen

Kurzzeitsynchronisation

  • für offene Blenden bei hellem Tageslicht

dunkler Hintergrund (funktioniert am besten mit gerichtetem Licht, z.B. Makroblitz)

  • Verschlusszeit nahe Blitzsynchronzeit, kleine Blende (f16)
  • Der Hintergrund wird schwarz abgebildet, weil Lichtmenge mit der Entfernung quadratisch abnimmt.

 

7.Blitzen in der Praxis

Mit Wissen kann man ein gutes Bildergebniss erzielen. Es lohnt sich, am Aufbau, an den Einstellungen zu experimentieren. Es können so viel bessere Aufnahmen entstehen.

Aufhellung

  • alle Modi, TTL-Automatik

Kontrastumfang erhöhen

  • M-Modus, Belichtung auf Hintergrund, TTL belichtet Vordergrund. Belichtung des Vordergrunds mit Blitzleistung, Hintergrund mit Kamera

schnelle Bewegungen einfrieren

  • kurze Verschlusszeit, niedrige Blitzleistung, kurze Abbrennzeit

gezielte Lichtführung

  • siehe Licht
  • Hier lohnt es sich zu experimentieren, um gute Ergebnisse zu erhalten

Porträts

  • Zusätzlich zum Frontallicht Gegenlicht um Person freizustellen, wird auch als Haarlicht bezeichnet

Fotografieren von Personengruppen bei Dunkeltheit

  • Zoomreflektor auf Weitwinkelstellung, eventuell auch mit Reflektorkarte
  • Eine relativ lange Verschlusszeit wählen, je nach Brennweite z.B. 1/60 oder 1/30 Sekunde
  • Blende möglichst weit öffnen
  • relativ hohe ISO, je nach Kamera 800 oder 1600 oder auch mehr